Wasserpflege

Um den Storå in den Zustand, wie er heute ist, gebracht zu haben und auch in Zukunft zu bewahren, muss eine intensive Wasserpflege vorgenommen werden. Die Wasserpflege wird teils von den öffentlichen Behörden und teils von freiwilligen Anglern vorgenommen. Oft wird dieses in einer engen Zusammenarbeit durchgeführt.

Die Land- und Grundbesitzer spielen hier ebenfalls eine starke Rolle und sind ein wichtiger Bestandteil dieser Zusammenarbeit. Die Arbeit wird oft auf ihrem Gelände oder Grundstück ausgeführt. Zunehmend können wir auch ein gesteigertes Interesse für dieses Projekt vernehmen in dem die Grundbesitzer mit guten Vorschlägen kommen oder gar aktiv mithelfen. 

Das Wissen über die Wasserpflege bekommen wir von DTU-Aqua, mit denen wir eine enge Zusammenarbeit pflegen. Bemerkenswert ist, dass man diese Art der engen Zusammenarbeit zwischen Forschern, Behörden und Angelvereinen fast nicht in diesem Umfang an anderen Stellen auf der Welt sieht. Man ist gewollt sich gegenseitig zu helfen. Gibt es Probleme, werden diese gemeinsam angegangen und gelöst.

Diese enge Zusammenarbeit bedeutet, dass der Weg von einer Grundidee bis zum eigentlichen Handeln kurz und unkompliziert ist und die gefundenen Lösungen auf qualifizierten Grundlagen und Fakten bestehen – und somit eine hohe Qualität aufweisen. 

Die wichtigste Wasserpflege ist jedoch das Entfernen von Verhinderungen für den freien Fischlauf. Dieses kann das Entfernen von Absperrungen bei Fischzuchten oder auch das Entfernen von eingewachsenen Wasserläufen sein. Beide Handlungen sichern, dass die Fische zu ihren Laichplätzen gelangen können.

Oft fehlt jedoch auch Laichkies. Hier versucht man geeignete Plätze zu finden und diese durch das Auslegen von Laichkies in neue Laichplätze zu verwandeln. Auch existierende Laichplätze werden restauriert und mit zusätzlichem Laichkies versehen.

Laichplätze im Hauptlauf, Storå

Grosser Lachs, der an einem Laichplatz in einem Seitenarm zum Storå (Vegen Å) laicht.

Entfernen einer Absperrung. Nun können die Fische wieder zu den Laichplätzen gelangen.

 

Grosses und kleines Projekt – jedoch sind beide gleich wichtig.

An einigen Stellen hat der Wasserlauf seinen natürlichen Weg verloren. Hier kann man diesen Wasserlauf wieder etablieren und Laichplätze anlegen. Dieses bringt den Wasserlauf wieder in seinen ursprünglichen Zustand

Felding Bach (Felding Bæk) – vom Kanal zum natürlichen Wasserlauf. Nebenlauf zum Vegen Fluss (Vegen Å), der wiederum ein Nebenlauf zum Storå ist.

 

Dieser Bach war früher ohne viel Leben. Nun ist der Wasserlauf wieder intakt und hat einen variierenden Verlauf – mit Kies als auch tieferen und schnelleren Wasserlaufabschnitten. Hier gibt es viele Stellen, wo Fische ungestört sein können. Solch ein Wasserlauf bietet ideale Bedingungen für den Fischnachwuchs.

 

Ein solches Projekt ist nur umsetzbar weil auch der Grundbesitzer positiv eingestellt ist und aktiv mitarbeitet. In diesem Projekt ist es sogar möglich geworden, dass man an dem Bachufer reiten darf.

 

Die Wasserpflege kann zudem durch das Etablieren von Sandbänken verbessert werden.